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Braunschweig wird sauberer - Fernwärmeausbau spart 2009 bereits 3.000 Tonnen CO2

17.12.2009

Nach dem Start des Fernwärme-Ausbauprogramms im Frühjahr heizen bereits in diesem Winter die ersten 60 Gebäude im innerstädtischen Ausbaugebiet mit Fernwärme. Weitere 90 Gebäude warten nur noch auf den Anschluss. Die Hauseigentümer wurden durch ein umfangreiches Fernwärme-Förderprogramm von BS|ENERGY unterstützt. Erwarteter CO2-Einspareffekt: Insgesamt 1.450 Tonnen CO2 pro Jahr.

Noch bis Ende des Jahres gibt es die volle Fördersumme für einen Fernwärmeanschluss im innerstädtischen Ausbaugebiet. Das betrifft alle Gebäude in der ersten Ausbauzone (2009 bis 2011). Diese können danach nur noch eine eingeschränkte Unterstützung durch BS|ENERGY erhalten. Für Gebäude in der zweiten Ausbauzone (2012 bis 2015) gilt das nicht. Diese können die volle Fördersumme erhalten, wenn sie sich nach Aufruf für einen Fernwärmeanschluss entscheiden.
Die energieeffiziente Fernwärme wird zwar nur in der Innenstadt von BS|ENERGY mit einem Förderprogramm begleitet, allerdings wird Fernwärme auch außerhalb der Innenstadt ausgebaut. Zum Beispiel wurde das Gewerbegebiet Steinriedendamm in diesem Jahr erschlossen, wobei das Landschaftsschutzgebiet Schunteraue mit einem technisch aufwendigen Verfahren unterquert werden musste, um die Natur zu schützen. Erwarteter CO2 -Einspareffekt: 2.300 Tonnen CO2  pro Jahr.

2010 wird auch das Neubaugebiet "Quartier Lindenblick" an die Fernwärme angeschlossen. BS|ENERGY will eine Verbindungsleitung dorthin schaffen. Diese wird auch mehrere Bestandsgebäude auf dem Areal der ehemaligen Roselies-Kaserne an der Rautheimer Straße / Braunschweiger Straße versorgen. Da damit auch die Forderungen des EEGWärmeG erfüllt werden, können die Hausbesitzer staatliche Fördermittel für jeden Neuanschluss beantragen, ohne zusätzliche Investitionen in regenerative Erzeugung.

Der Ausbau der Fern- und Nahwärme in Verbindung mit der Energieerzeugung in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist die wirkungsvollste Art, die Schadstoffbelastung einer Stadt zu mindern. Die Fernwärme der Stadt Braunschweig wird zu mehr als 95 Prozent in KWK erzeugt und in Zukunft durch die neue Gas- und Dampfturbinenanlage (GuD) verstärkt. Ohne die GuD wäre der großräumige Fernwärmeausbau in Braunschweig nicht möglich. Erwarteter CO2-Einspareffekt: Bei der künftigen Strom- und Wärmeproduktion jährlich ca. 82.500 Tonnen CO2 gegenüber dem deutschen Durchschnitt.

Zum Vergleich: Ein Hektar Wald speichert pro Jahr über alle Altersklassen hinweg ca. 13 Tonnen CO2. Das bedeutet: BS|ENERGY hat 2009 mit den in Betrieb genommenen Anlagen bereits ca. 2.950 Tonnen CO2 eingespart. Um die gleiche Menge CO2 zu speichern, benötigt man etwa 226 Hektar Wald.

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