
Der Eisbär, auch Polarbär genannt, bewohnt die nördlichen Polarregionen. Sein gelblich-weißes Fell stellt in eisigem Umfeld eine gute Tarnung dar. Es ist zudem sehr dicht, ölig und wasserabweisend. Unter der bei ausgewachsenen Tieren schwarzen Haut - bei den jungen ist sie noch rosa - befindet sich eine 5 bis 10 Zentimeter dicke Fettschicht. Die äußeren Fellhaare des Eisbären sind hohl, was zusätzlich zur dicken Fettschicht für eine hervorragende Wärmedämmung sorgt. Außerdem erhöhen die Haare zusammen mit der Speckschicht den Auftrieb beim Schwimmen.

Zu den größten Pinguinarten zählen die Königs- und Kaiserpinguine. Unter dem Gefieder haben Kaiserpinguine eine dicke Fettschicht, die signifikant zum Kälteschutz beiträgt. Das Gefieder macht rund 90 Prozent der Isolierung bei einem Pinguin aus. Wie effizient das Gefieder verhindert, dass Körperwärme nach außen dringt, zeigt sich bei Kaiserpinguinen, die nach Schneestürmen zum großen Teil mit Schnee bedeckt sind: Der Schnee beginnt praktisch nicht zu schmelzen, weil die Temperatur an der Körperoberfläche nur unwesentlich über 0 °C liegt.
Daneben besitzen Pinguine in ihren Flossen und Beinen hoch entwickelte "Wärmetauscher". Das in diese Gliedmaßen einströmende arterielle Blut gibt seine Wärme zu einem großen Teil an das kühlere in den Körper zurückströmende venöse Blut ab, so dass Wärmeverluste minimiert werden. Dies wird als "Gegenstromprinzip" bezeichnet.
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