Mit PV zum Selbstversorger

Die eigene Photovoltaik-Anlage ist eine Investition, die sich lohnt, sagt Familie Scheibner. Beim Hausbesuch berichten die Beiden, warum.

"Bei den aktuellen Zinsen liegt das Geld besser auf dem Dach alsauf der Bank", sagt Karl-Heinz Scheibner. Seit Oktober 2016 betreibender 69-Jährige und seine Ehefrau eine Photovoltaik-Anlage. Eine Investition, mit der sie schon länger geliebäugelt haben, für die letztlich eine Bauchentscheidung den Ausschlag gab. "Wir waren in der Stadt unterwegs und sind spontan zu einer Beratung  gegangen", erinnert sich Angelika Scheibner. Ein Gespräch und eine Wirtschaftlichkeitsrechnung später war die Entscheidung gefallen. "Unser Dach liegt in Ost-West-Lage und da hatten wirerst Bedenken. Die waren aber unbegründet. Jetzt haben wir auf beiden Seiten je zwölf PV-Elemente und eine Nennleistung von 6,24 kWp", berichtet der Hausherr nicht ohne etwas Stolz. "Wer produziert seinen Strom nicht gerne selber?"

Die Anlage sei gut finanzierbar und amortisiere sich zügig.Begünstigt wird sie durch eine Bezuschussung über ein Förderprogrammder Stadt Braunschweig für Photovoltaikanlagen auf Ost-West-Dächern. "Wir haben schon oft von Bekannten gehört, sie seien zu alt, das lohne sich nicht mehr", berichtet Karl-Heinz Scheibner. Das lässt er nicht gelten. "Es ist ja auch eine Investition nicht nur in die eigene Zukunft.

"Eine unkomplizierte dazu - die Montage erfolgte ohne Probleme. "Wir hatten einen sehr guten Kooperationspartner von BS|ENERGY, der die Arbeiten ausgeführt hat", berichtet Angelika Scheibner zufrieden. Die Wartung finden die Scheibners überraschend einfach. "Die Dinger sind ja so modern, da muss man nichts machen", lacht Frau Scheibner, "das wär es ja noch gewesen, wenn wir immer aufs Dach hätten rauf gemusst. "So wäscht der Regen die Anlage regelmäßig sauber, im Winter stellt Schnee in unseren Breiten in aller Regel kein Problem dar. Dadurch produziert die Photovoltaikanlage das ganze Jahr über Strom. Für die Doppelhaushälfte im Süden Braunschweigs ergibt sich ein beachtlicher Energie-Ertrag. Rund 3.200 kWh verbrauchten die Eheleute im Jahr 2016 - der jährliche Solar-Ertrag wird auf mehr als 4.800 kWh geschätzt. "Das lohnt sich", sagt Karl-Heinz Scheibner. Denn der Überschuss fließt ins öffentliche Stromnetz - und für jede Kilowattstundeerhalten die Scheibners eine Vergütung.

Speicherförderung mit 25 Prozent

Seit Anfang des Jahres bietet die Stadt Braunschweig auch eine Förderung von Batteriespeichern. Die Neuanschaffung von Batteriespeichern für Photovoltaikanlagen wird noch bis zum 31. Dezember 2017 mit 25 Prozent der Nettoinvestitionskosten, maximal 4.000 Euro pro Gebäude, gefördert. Dazu gibt es zwei
weitere Förderprogramme für Photovoltaikanlagen durch die Stadt Braunschweig. Informationen über die städtischen Förderprogramme erhalten Sie unter: