Biomasse und Gasturbine

Mit der Kombination aus einem Biomasse- und einem Gasturbinen-Heizkraftwerk kann BS|ENERGY äußerst flexibel und unabhängig auf alle Anforderungen des Energiemarktes reagieren. Wir sichern aber nicht nur die Strom- und Wärmeversorgung, sondern tragen vor allem zu einer deutlichen Reduzierung von Treibhausgasen und Luftschadstoffen im Vergleich zum Ist-Zustand bei.

Die Verringerung der Schadstoffe - Kohlendioxid um 270.000 Tonnen (- ca. 59%), Stickstoffoxide um 1.600 Tonnen (ca. - 75 %), Schwefeldioxid um 2.500 Tonnen (ca. - 94%) und Staubemissionen um 200 Tonnen (ca. - 92%) ist unser Beitrag zur Energiewende in Braunschweig. Durch die Modernisierung der Energieerzeugung wird auch die Bedeutung der Fernwärme für Immobilienbesitzer weiter erhöht. Mit dem sogenannten Primärenergiefaktor kann eine Bewertung unterschiedlicher Energiearten nachvollzogen werden. Dabei gilt: Je umweltschonender die Energieform und ihre Umwandlung, desto niedriger ist der Primärenergiefaktor.

Durch die Modernisierung der Erzeugungsanlagen verbessert sich der Primärenergiefaktor in Braunschweig von 0,7 auf 0,22. Der weiter verbesserte Primärenergiefaktor bei der Fernwärme wirkt sich auch positiv für Immobilienbesitzer aus, da dieser beispielsweise die Umsetzung von Modernisierungsmaßnahmen erleichtert. Gleichzeitig verbessern sich so die Fördermöglichkeiten von Neukunden und Bestandskunden durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Das Erzeugungskonzept auf einen Blick

  • Bau eines Biomasse-Heizkraftwerks einschließlich einer neuen Turbine

    • Brennstoff: vornehmlich vornehmlich Altholz A II bis A IV
    • Standort: Heizkraftwerk Mitte an der Hamburger Straße
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  • Bau eines Gasturbinen-Heizkraftwerks

       

    • Brennstoff: Erdgas
    • Standort: Heizkraftwerk Mitte an der Hamburger Straße

  • Stilllegen älterer Anlagen, insbesondere des Kohlekessels 1; Austausch der Kesselanlagen an Heizwerken; Austausch von Spitzenlastkesseln; Bau eines Elektro-Kessels 



Die gesamte Strommenge wird in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erzeugt; eine Wärmeleistung von 270 MWth wird durch Spitzenlastkessel (Strom, Gas, leichtes Heizöl) vorgehalten.


Fakten:

  • erwartete CO2-Einsparungen: im Durchschnitt 270.000 Tonnen pro Jahr
  • Verbesserung des Primärenergiefaktors der Fernwärme in Braunschweig
  • sehr flexible Stromerzeugung deckt Spitzenlasten und Bedarfs-Schwankungen am Strommarkt ab
  • kostengünstige Grundlast-Stromerzeugung