Wir halten die Stadt am Laufen!

Seit 175 Jahren sichere Versorgung in Braunschweig durch BS|ENERGY

BS|ENERGY ist in Braunschweig ein verlässlicher Partner für eine solide Versorgung. Aus der Gründung der Braunschweigischen Gaserleuchtungsgesellschaft im Jahr 1851 entstand ein moderner Infrastruktur-Dienstleister, der die Stadt sicher mit Strom, Gas, Fernwärme und Beleuchtung beliefert, sich um Trinkwasser und die Stadtentwässerung kümmert. Auch in den Bereichen Straßenbeleuchtung, Digitalisierung, Elektromobilität, Photovoltaik und Verkehrsmanagement sind wir tätig, um den vielfältigen Anforderungen einer modernen, zunehmend vernetzten Gesellschaft gerecht zu werden.

175 Jahre Energie für Braunschweig

Seit der Gründung der Braunschweigischen Gaserleuchtungsgesellschaft im Jahr 1851 hat sich die heutige BS|ENERGY Gruppe stetig weiterentwickelt und prägt die Energieversorgung der Stadt. Verwaltung, Erzeugungsanlagen und Servicezentren wechselten im Laufe der Jahrzehnte ihren Ort, neue Anlagen entstanden.

 

Schwarz-weiße Luftaufnahme des Gaswerks an der Taubenstraße um 1913 mit großen zylindrischen Gasspeichern, Fabrikgebäuden und angrenzenden Wohnhäusern
Die Luftbildaufnahme zeigt das Gaswerk an der Taubenstraße um das Jahr 1913.
Mehrstöckiges Verwaltungsgebäude mit Glasvorbau und Schriftzug "BS|ENERGY" an der Fassade, umgeben von Bäumen und Sträuchern
Unser Verwaltungsgebäude in der Taubenstraße heute.
Stilisierte Stadt mit Gebäuden und Windrad, die Beine mit Sportschuhen zum Laufen hat, vor gelbem Hintergrund mit Text '175 Jahre Energie für Braunschweig'

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Geschichten rund um Trinkwasser und Abwasser

Schon im 14. Jahrhundert erkannten die Menschen in Braunschweig, wie wertvoll sauberes Wasser ist. Sie nutzten Quellen, Gewässer oder private Brunnen, später wurden öffentliche Brunnen errichtet und Wasser über hölzerne Pipenrohre in die Stadt geleitet.

Mit dem Flusswasserwerk im Bürgerpark (ab 1865) begann die moderne Trinkwasseraufbereitung. Um 1900 folgten das Grundwasserwerk am Bienroder Weg und der Wasserturm am Giersberg, die Druck und Versorgungssicherheit gewährleisteten. In den 1940er Jahren brachte der Anschluss an die Harzwasserleitung zusätzliche Stabilität.

Heute stammt das Trinkwasser aus einem Mix von Harzwasser und regionalem Grundwasser. Moderne Technik, regelmäßige Kontrollen, Speicheranlagen und Notfallverbünde garantieren eine zuverlässige Versorgung und Qualität – auch angesichts klimatischer Herausforderungen.

Parallel entstand zur Abwasserentsorgung und -verwertung ein leistungsfähiges Kanalnetz mit diversen Pumpwerken, dem Klärwerk Steinhof, das Eigentum des Abwasserverbands Braunschweig ist, sowie den Rieselfeldern – ein frühes, nachhaltiges System der Abwasserreinigung, das bis heute besteht.

Mehrere ausgehöhlte Baumstämme als hölzerne Wasserleitungen in einem Stapel liegend
Pipenrohre, hölzerne Wasserleitungen, leiteten in der vorindustriellen Zeit das Wasser in die Stadt hinein.
Bauarbeiten am Kanalnetz am Hagenmarkt mit Arbeitern in einer tiefen Baugrube und historischen Gebäuden im Hintergrund
Ein Blick in den Ausbau des Kanalnetzes am Hagenmarkt.
Massiver runder Wasserturm mit mehreren kleinen Türmchen und umlaufendem Balkon, davor ein Zaun und drei Frauen mit Kinderwagen auf dem Gehweg
Der 1901 erbaute Wasserturm am Giersberg.

Strom und Wärme für Generationen

Die Energieversorgung in Braunschweig hat seit dem späten 19. Jahrhundert einen langen Weg hinter sich: vom städtischen Gaswerk über das frühe Elektrizitätswerk in der Wilhelmstraße im Jahre 1900, die Einführung der Fernwärme 1924, bis hin zu modernen Erzeugungsanlagen. BS|ENERGY bündelt diese kontinuierliche Entwicklung und strebt stets den Dreiklang aus Versorgungssicherheit, Treibhausgasneutralität und Wirtschaftlichkeit an. Kernstück war und ist dabei das Heizkraftwerk Mitte, dessen Schornstein, der „Lange Heinrich“, für viele Braunschweigerinnen und Braunschweiger zum Wahrzeichen der Stadt geworden und weit über die Stadtgrenzen hinaus sichtbar ist. Mit dem Erzeugungsprojekt „E2030“ hat BS|ENERGY ab 2018 in den letzten Jahren den Ausstieg aus der Energieerzeugung aus Kohle umgesetzt, wodurch neue, aber auch bereits bewährte Brennstoffe wie Altholz und Gas eine wichtige Rolle erhielten. Neben zentral erzeugter Fernwärme sichern dezentrale Quartierslösungen und im gesamten Stadtgebiet verteilte kleinere Erzeugungsstandorte eine flexible und zuverlässige Versorgung für Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen. So verbindet BS|ENERGY Tradition und Innovation, um die Energieversorgung für über 250.000 Braunschweigerinnen und Braunschweiger zukunftsfähig zu gestalten.

Bauarbeiten am Kanalnetz am Hagenmarkt mit Arbeitern in einer tiefen Baugrube und historischen Gebäuden im Hintergrund
In den 1920er Jahren wurden die ersten Fernwärmeleitungen in unserer Innenstadt verlegt.
Historische Schwarz-weiß-Fotografie einer Baustelle mit mehreren Arbeitern, Schubkarren und einer Brücke über einen Fluss im Hintergrund
1914 wurde der Beschluss zum Bau eines Drehstromwerks an der Uferstraße gefasst – das heutige Heizkraftwerk Mitte.
Der im Bau befindliche Schornstein des Heizkraftwerks Mitte, bekannt als „Langer Heinrich“, mit Baugerüsten und Kränen auf der Spitze, umgeben von Wohnhäusern und Straßen im Hintergrund.
In den 1980er Jahren entsteht der Schornstein des HKW Mitte, unser „Langer Heinrich“.
Außenansicht des Biomasse-Heizkraftwerks mit hohen weißen Gebäuden, Rohrleitungen und einem Schornstein unter blauem Himmel
Im Rahmen des Erzeugungsprojektes “E2030” gingen Ende 2023 das neue Biomasse-Heizkraftwerk und das neue Gasturbinen-Heizkraftwerk in den Dauerbetrieb. (Foto: Ulrich Reinecke / Köster)
Blick in eine enge, industrielle Stahlkonstruktion mit Schienen und Netzen im Inneren eines Kohleheizkraftwerks
Nach fast 40 Jahren wurde das Braunschweiger Kohleheizkraftwerk am Standort Mitte im April 2024 vom Netz genommen.
Zwei Männer auf einer Leiter auf der Ladefläche eines Lastwagens demontieren eine Gaslaterne an einer Straße im Hintergrund Häuser und kahle Bäume
Am 26. Februar 1973 erlosch, vom elektrischen Strom überholt, die letzte Gaslaterne am nördlichen Ende des Syltwegs.

Licht für die Löwenstadt

Wenn man heute an die Versorgung mit Gas denkt, geht es vor allem um Wärme, warmes Wasser oder die Möglichkeit des Kochens. Als in Braunschweig 1852 die ersten 100 Gaslaternen entzündet wurden, ging es jedoch um eine bessere Straßenbeleuchtung. Über 4.000 Gaslaternen prägten zeitweise das Stadtbild, bis 1973 die letzte von ihnen erlosch.

Heute übernehmen moderne elektrische Anlagen diese Aufgabe. BS|ENERGY und BS|NETZ sorgen mit zeitgemäßen Konzepten für mehr als 53.000 Lichtpunkte in Braunschweig und der Region.

Mit Strom im Tank durch Braunschweigs Straßen

Elektromobilität ist bei BS|ENERGY lange gelebte Geschichte. Bereits in den 1920er Jahren betrieb das Elektrizitätswerk eine Elektroflotte, mit deren Fahrzeugen Monteure bis in die sechziger Jahre im Stadtgebiet zu ihren Einsätzen fuhren. Von der Kabelnetzinstandhaltung bis zum Zählertausch waren die E-Fahrzeuge täglich im Dienst. Besonders beim Wiederaufbau des Versorgungsnetzes nach 1945 galten sie als verlässliche Stütze, da Treibstoff oft teuer oder knapp war.

Inzwischen ist Elektromobilität ein wachsendes Geschäftsfeld und fester Bestandteil der Mobilitätswende. Gemeinsam mit KOM|DIA plant, baut und betreibt BS|ENERGY in Braunschweig und der Region die öffentliche Ladeinfrastruktur, treibt den Ausbau der halböffentlichen Lademöglichkeiten voran und gestaltet so in diesem Bereich die nachhaltige und digitale Energiewelt für morgen.

Schwarz-weiß-Fotografie eines historischen Elektrowagens Typ EM3 der Hannoverschen Waggonfabrik mit rechteckigem Aufbau, rundem Ersatzrad an der Seite und Aufschrift 'Elektrowagenwerk' auf der Tür.
1924 summte der 1 PS HAWA (Hannoversche Waggonfabrik) Elektrowagen Typ EM3 mit maximal 20 km/h abgasfrei und leise durch die Stadt.
Kleiner grüner HAWA Typ EM3 Elektrotransporter mit zwei Ersatzreifen an der Seite und Aufschrift "ELEKTRIZITÄTSWERK" auf der Ladefläche steht auf einer Straße vor Bäumen.
Der HAWA heute.

Digitalisierung – Stadtwerke im Wandel

Die Digitalisierung verändert unseren Alltag und macht auch vor der BS|ENERGY Gruppe nicht halt. Im Gegenteil: Kommunale Versorger gehören zu den Vorreitern dieser Entwicklung. Energiewelt und Digitalisierung gehen Hand in Hand – wenn früher Energie ausschließlich zentral in Großkraftwerken erzeugt wurde, speisen heute vermehrt Solaranlagen und Windräder dezentral ins Netz ein. Diese komplexe Struktur lässt sich nur mit intelligenten, digitalen Systemen steuern.

Unsere Kundinnen und Kunden erwarten heute mehr: transparente Verbrauchsdaten in Echtzeit, flexible Tarife und bequeme Online-Services. Moderne Stadtwerke entwickeln sich deshalb vom klassischen Energieversorger zum digitalen Dienstleister.

Smart Metering ermöglicht die intelligente Erfassung und Steuerung des Energieverbrauchs. Digitale Plattformen vernetzen Stromerzeugung, Speicher und Verbrauch optimal. Als Smart-City-Partner entwickeln wir Lösungen für intelligente Dienstleistungen in der Stadt.

Digitalisierung sichert inzwischen nicht nur die Zukunftsfähigkeit der Energieversorgung, sondern eröffnet neue Möglichkeiten, das Leben in unseren Städten komfortabler und nachhaltiger zu gestalten.

Energie trifft Engagement

Durch zahlreiche Engagements und Umweltmaßnahmen trägt BS|ENERGY zur Lebensqualität in der Löwenstadt bei. Verschiedene regionale Initiativen, Vereine und Institutionen aus den Bereichen Kultur, Bildung, Umwelt, Soziales und Sport profitieren von diesem Wir-Gefühl.

Freiluftbühne mit Sitzreihen und Bühnenaufbau auf dem Burgplatz umgeben von historischen Fachwerk- und Backsteingebäuden
Seit 2003 unterstützt BS|ENERGY das Burgplatz Open Air des Staatstheaters als Hauptsponsor. (Foto: Staatstheater Braunschweig)
Drei Grundschulkinder und eine Lehrerin stehen in einem Klassenzimmer vor einem Tisch mit Experimentiermaterialien und halten leuchtende kleine Lampen in den Händen
Die kostenlosen BS|Entdecker-Workshops der BS|ENERGY Gruppe bringen Grundschülern spielerisch Energie, Wasser und Umwelt näher. (Foto: Karsten Mentasti)