Korb mit Gemüse
Bild: Pixabay

Tipp: Pflanzlich, saisonal und lokal

Die Ernährung hat einen enormen Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck. Durch eine bewusste Auswahl der Lebensmittel lassen sich nicht nur weite Transportwege und Treibhausgasemissionen reduzieren, sondern oftmals auch Kosten sparen.

Ein verstärkter Fokus auf pflanzliche, regionale und saisonale Produkte schont Umwelt und Klima, während gleichzeitig die heimische Landwirtschaft gefördert wird. Wie wäre es zum Beispiel damit, einen ganzen Tag lang auf tierische Lebensmittel zu verzichten? Was sich kompliziert anhört, ist in der Praxis einfacher als gedacht: Haferjoghurt statt Quark zum Frühstück, ein frischer Salat mit saisonalen Gemüsesorten zum Mittag und abends wird das Hackfleisch in der Bolognese durch Linsen ausgetauscht. Doch warum genau sind pflanzliche, lokale Lebensmittel eigentlich so viel besser für unser Klima? Tierische Produkte wie Fleisch, Butter oder Käse benötigen in der Herstellung besonders viel Energie, Wasser und landwirtschaftliche Fläche.

Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich, komplett auf tierische Lebensmittel zu verzichten, um einen Unterschied zu machen. Bereits ein oder zwei fleischfreie Tage in der Woche oder der schrittweise Austausch von Kuhmilch durch Hafer- oder Mandeldrinks senken den Ressourcenverbrauch erheblich. Lebensmittel, die aus fernen Ländern importiert werden, verursachen durch den Transport im Flugzeug oder auf dem Schiff hohe CO2-Emissionen.

Ein genauer Blick auf die Herkunft der Produkte lohnt sich daher bei jedem Einkauf. Doch egal, ob man nun einen ganzen Tag auf regionale, saisonale und pflanzliche Küche setzt oder nur hin und wieder das Steak gegen die Gemüsepfanne tauscht: Jeder Schritt hilft und trägt zu einer nachhaltigeren Zukunft für uns alle bei.

Wochenmarkt mit Stand der Kartoffeln verkauft
Auf dem Wochenmarkt bieten Landwirte und Erzeuger aus der Region ihre saisonale Ernte an. Bild: Pixabay.

Energie.bündel Das könnte auch interessant sein