Rückansicht eines Mannes, der ein Kind im Arm trägt und mit dem linken Arm auf eine Photovoltaikanlage auf einem Hausdach zeigt
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Abwarten oder handeln?

Die politischen Weichen für Photovoltaik-Anlagen werden derzeit neu gestellt. Die Bundesregierung diskutiert über eine Reform der Einspeisevergütung und Kürzungen bei Förderungen. Während die Sommersonne über Braunschweig scheint, fragen sich viele Hausbesitzer: Lohnt sich Photovoltaik in diesem Jahr noch? Die Antwort lautet: Mehr denn je.

Innerhalb der Bundesregierung wird zwar aktuell über ihr Ende diskutiert, noch gilt aber: Wer seinen selbst erzeugten Solarstrom in das öffentliche Stromnetz einspeist, erhält derzeit dafür vom Staat eine garantierte Einspeisevergütung. Das ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Die EEG-Fördersätze werden von der Bundesnetzagentur bekannt gegeben und sind abhängig vom Datum der Inbetriebnahme, der Photovoltaik-Leistung und der Art der Einspeisung. Es ist wichtig zu wissen, dass die Einspeisevergütung allerdings der sogenannten Degression unterliegt und alle sechs Monate – jeweils zum 1. Februar und zum 1. August – um ein Prozent sinkt. Sobald eine PV-Anlage am Netz ist, garantiert der Staat diesen Fördersatz für die nächsten 20 Jahre plus das Jahr der Inbetriebnahme. Wer jetzt handelt, sichert sich also dauerhaft die jetzt geltenden Konditionen.

Die Gesetzgebung reagiert auch zunehmend auf die wachsende Solarstromproduktion. Mit dem kürzlich beschlossenen Solarspitzengesetz gibt es bei neuen PV-Anlagen keine Einspeisevergütung mehr für jene Stunden, in denen die Strompreise an der Börse negativ sind. Aber auch hier gibt es eine gute Nachricht: Diese nicht vergüteten Zeiträume werden einfach an das Ende der 20-jährigen Förderperiode angehängt.

Und „last, but not least“: Wer sich für eine Photovoltaik-Anlage bis 30 Kilowattpeak (kWp) entscheidet, profitiert vom Nullsteuersatz und braucht auf Solarmodule, Wechselrichter, Batteriespeicher und die Montage keine 19 Prozent Mehrwertsteuer zu zahlen.

Detailansicht von Händen, die ein Photovoltaikpanel installieren
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