Aktuelles zum Erzeugungsprojekt

Mit unserem Erzeugungsprojekt geht BS|ENERGY Schritt für Schritt in eine klimaneutrale Zukunft. Auf dieser Seite können Sie die kleinen und großen Veränderungen verfolgen, die Braunschweig bis Ende 2022 den Ausstieg aus der Energieerzeugung durch Kohle ermöglichen. 

 

Neuigkeiten:

BS|ENERGY kann mit den Baumaßnahmen für die Modernisierung seines Kraftwerksparks starten und läutet damit den Ausstieg aus der Energieerzeugung mit Kohle ein.

Das Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig hat dem Energieversorger die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn erteilt. „Wir sind froh, dass wir nun die Zulassung des Baubeginns von der Behörde haben, zumal wir wegen der Förderung enormen Zeitdruck haben.“, sagt Paul Anfang, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von BS|ENERGY.

Bislang hat BS|ENERGY das Gelände des Heizkraftwerks Mitte an der Hamburger Straße für die Baumaßnahme vorbereitet: Um Platz zu schaffen, wurden nicht mehr benötigte Bauten abgerissen. Dazu gehörten ein Lagergebäude, ein Kühlturm einer nicht mehr benötigten Turbine und ein Heizöltank. Darüber hinaus erfolgten Bombensondierungen auf den neu zu bebauenden Flächen. Zudem wurde am Radweg an der Oker der Gasnetzanschluss für das neu zu errichtende Gasturbinen-Heizkraftwerk gelegt. In den kommenden Wochen wird für die Fundamente der neuen Anlagen der Boden ausgehoben und abtransportiert.

Es geht weiter bei der Modernisierung der Energieerzeugung in Braunschweig: Den Antrag auf 1. Teilgenehmigung hat BS|ENERGY beim Gewerbeaufsichtsamt Braunschweig eingereicht.

In der Kurzbeschreibung sind die wesentlichen Punkte des Antrags zusammengestellt.

Der komplette Antrag findet sich ab 6. Mai auf der Homepage des Gewerbeaufsichtsamts Braunschweig. Darin enthalten ist auch der Bericht zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Eine Pflicht zur Durchführung einer UVP besteht zwar nicht, BS|ENERGY hat diese auf freiwilliger Basis gestellt.

Aktuell wird das Gelände des Heizkraftwerks Mitte für die Baumaßnahme vorbereitet: Dazu gehören Abrissarbeiten von nicht mehr benötigten Bauten (ein Lagergebäude, ein Kühlturm einer nicht mehr benötigten Turbine und ein Heizöltank) sowie Bombensondierungen auf den neu zu bebauenden Flächen. Außerdem wird bereits ein neuer Zug in den 200-Meter-Schornstein eingebracht.

Unsere Vision hinter dem Projekt

Gasturbinen-HKW (1), Biomasse-HKW (2) mit Brennstoff (Altholz)-Lager (3). Die neuen Spitzenlastkessel werden in der bestehenden Turbinenhalle errichtet (4). Voraussichtlich wird eine Begrünung von Teilen der Fassade (5) des Biomasse-HKWs erfolgen und eine Dachbegrünung des Biomasselagers (6). Als Ausgleichsmaßnahme ist weiterhin die Begrünung eines Streifens der freien Fläche vor den Häusern der Karl-Schmidt-Straße vorgesehen (7).

Aktuelle Eindrücke des Baustellenfortschritts